© 2011-2012  |  online seit 2001  |  letzte Änderung: 19.02.2012  |  erstellt mit Xara Designer Pro 7 Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) - 1 Erheblicher Wasserschaden an der Innenseite einer Betonstütze trotz umfassender Fassadensanierung etwa 1 Jahr zuvor. Außenseite der Betonstütze mit Fensterbank knapp über Terrassenboden, links Geländer eines Kellerabgangs erkennbar. Unter der Stütze des Geländers offener Wassereinfließweg bis unter das Abdeckblech. Sichtschutzwand Holz vor dem Demontieren. Sichtschutzwand demontiert, offene Wassereinfließwege. Mehrere offene Wassereinfließwege nur im Bereich des rechten Fensters (Bordprofil, Rolladenführungsschiene, Fensterbankanschraubsteg). Unmittelbar dahinter die Schadstelle innen. Nach dem Öffnen der Putzschicht zeigt sich eine ungeeignete Mineralwolledämmplatte im Spritzwasserbereich sowie eine eingeputzte Blechaufkantung (Abdeckblech Stützwand Keller). Zwischen Dämmung und Betonstützwand kann Sickerwasser eindringen, weil eine Andichtung fehlt. Gleiche Stelle wie im Bild zuvor nach begonnener Demontage der Fensterbank. Das rote Dichtband kann nicht ungestört funktionieren, weil es teils von Mörtel hinter dem Anschraubsteg bedeckt ist (wassersaugend). Am Fenster links der Betonstütze läßt sich ein 0,2 mm dünner Blechstreifen ohne Widerstand hinter den Anschraubsteg einschieben. Es zeigen sich auch deutliche Einfließspuren auf der grünen Perimeterdämmung, Einwurzelungen in der Dämmung, und eine stark aufgequollene Holzwerkstoffplatte (Pfeil) unter der Betonstütze, die bis nach innen führt. Zudem ist sie hälftig verfault. Nochmals die Öffnungssituation mit eingeputztem Blech, Holzwerkstoffplatte, MW-Dämmung, etc. Seit anschließender Noteindichtung der Öffnungsstelle zeigt sich kein Wasser mehr innen. Auflage der Fensterbank unmittelbar nach deren Demontage offenbart deutliche Wassereinwirkspuren sowie wieder die Beschmierung des Dichtbandes mit Mörtel. Die Rückseite der Fensterbank (Anschraubsteg) mit Rückseite des Bordprofils links offenbart offene Einfließwege und deutliche Wassereinfließspuren. Die Situation nach Entfernen der rechten Fensterbank. Hinten in der Ecke fließt Wasser dann neben dem Fensterstock nach innen. Geöffnete Sockelzone unter Fensterbank offenbart fehlende Gebäudeandichtung (am Beton) und deutliche Nässe- und Sedimentationsspuren in der "Perimeter"dämmung. Auch dies offenbart die ungenügende Planung und Ausführung der Fassadensanierung. Auch unter der Rolladenführungsschiene und hinter dem Bordprofil bestehen offene Wassereinfließwege. Zwischen Rolladenführungsschiene und Bordprofiloberseite ist keine dauerhaft funktionierende Dichtung eingebaut, Spachtel läßt sich einschieben ohne Widerstand. Der unten innen eingespritzte Dichtstoff (Bild zuvor) kann nicht dauerhaft eindichten. Unmittelbar nach dem Ausbau der linken Fensterbank zeigt sich an der Unterseite erhebliche Wasseransammlung. Hier noch einmal die Wassereinfließwege hinter die Fensterbank links der Betonstütze nach Demontage der Fensterbank. Das rote Dichtband sitzt auch noch zu tief. Exakt innen befindet sich der Wasserschaden. Die Ecke der Fensterbank (hinten rechts, eingebaut, jetzt umgedreht) nach der Demontage offenbart die offenen Wassereinfließwege auch hinter dem Bordprofil. Im Vergleich ein gleichartiges Aufsteckprofil lose daneben.